BIG Prävention

Leihgabe der interaktiven Ausstellung ECHT FAIR! für Kinder und Jugendliche zur Prävention (häuslicher) Gewalt

ECHT FAIR! ist eine interaktive Ausstellung zur Prävention von (häuslicher) Gewalt für Jugendliche und Kinder ab 11 Jahren. Die Ausstellung und das praxisnahe Begleitmaterial ermöglichen Schulen eine ganzheitliche Betrachtung von Ursachen und Auswirkungen von (häuslicher) Gewalt.

Neben der Vermittlung von Präventionsbotschaften an Mädchen und Jungen kann durch begleitende Elternarbeit, Fortbildung von Lehrkräften und durch flankierende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch das soziale Umfeld und die allgemeine Öffentlichkeit einbezogen werden.

Die Ausstellung spricht unterschiedliche Sinne an: Ein Touchscreen, eine Schauspielstation, verschiedene Hörstationen, Magnettafeln, Postkarten zum Ausfüllen und vieles mehr laden zum Entdecken und Lernen ein.

Die sechs Stationen der Ausstellung widmen sich den Themen: „Gewaltig“, „Strittig“, „Mit Gefühl“, „Ich und Du“, „Hilfe“ und „Mit Recht“. Es werden unter anderem Hilfeangebote aufgezeigt, ein faires Miteinander gefördert und die Rechte der Schüler/-innen gestärkt.

ECHT FAIR! ist eine Ausstellung von BIG Prävention. Sie konnte mit freundlicher Genehmigung von BIG e.V. für Schleswig-Holstein nachgebaut werden. Das Konzept ist in Kooperation zwischen dem Präventionsbüro PETZE und BIG e.V. entstanden. Die Ausstellung wurde mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

Dauer: Die Ausstellung kann für mehrere Tage oder Wochen ausgeliehen werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung „ECHT FAIR!“ und zu flankierenden Angeboten finden Sie im Bereich "Infomaterial & Medien" bzw. können bei BIG Prävention erfragt werden.


Kooperation mit dem Theaterprojekt EUKITEA

BIG Prävention arbeitet mit dem Theaterprojekt EUKITEA zusammen.

EUKITEA hat das Stück „Du bist unschlagbar“ zum Thema häusliche Gewalt in Zusammenarbeit und mit Mitteln von TERRE DES FEMMES im Jahr 2006 entwickelt. Das ursprünglich für eine ältere Zielgruppe produzierte Theaterstück wurde in Kooperation mit BIG Prävention modifiziert und kann nun auch schon für Kinder ab 11 Jahren angeboten werden. Das Stück kann z.B. im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zur Thematik ‚Kinder und häusliche Gewalt‘ gezeigt werden.

Dauer: 1 - 1 ½  Stunden

weitere Informationen:

Kinderworkshops zur Prävention von häuslicher Gewalt „Gewalt kriegt die rote Karte“ (K1)

Zielgruppe: Schüler/-innen der 4. und 5. Jahrgangsstufe

Mit den Kindern werden an vier Tagen folgende Themenbereiche behandelt: Gefühle, Streit ≠ Gewalt, häusliche Gewalt sowie Hilfe holen. Die Kinder üben praktisch, wie sie sich in schwierigen Konflikt- und Gewaltsituationen verhalten und schützen können und wie sie beim Miterleben von häuslicher Gewalt handeln bzw. sich Unterstützung holen können. In den Workshops wechseln sich verschiedene Methoden ab; Spiele, Übungen, Gesprächsrunden, Rollenspiele und der Einsatz eines Films. Es wird überwiegend in geschlechtshomogenen Gruppen gearbeitet. Interkulturelle und geschlechtsspezifische Aspekte werden beachtet.

Nach Abschluss des Kinderworkshops findet ein Auswertungsgespräch statt. Dieses gibt sowohl Lehrer/-innen als auch den Mitarbeiter/-innen der BIG Prävention die Möglichkeit, sich über Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen.

Dauer: 4 Tage à 4 Unterrichtsstunden

Besonderheiten:

Werden ein oder mehrere Kinderworkshops in einer Grund- oder Förderschule durchgeführt, finden begleitend immer Elternabende statt. Die Eltern, deren Kinder an den Workshops teilnehmen, erhalten dabei einen Einblick  in die Inhalte und Abläufe. Darüber hinaus wird mit allen Mitarbeiter/-innen der jeweiligen Schule ein Studientag (drei oder sechs Zeitstunden) zum Thema „Kinder und häusliche Gewalt“ bzw. „Häusliche Gewalt und Kinderschutz“ durchgeführt.


Projekttage zur Prävention von häuslicher Gewalt (K2)

Zielgruppe: Kinder unterschiedlicher Altersstufen

Die Kinder lernen konstruktive Konfliktlösungsmöglichkeiten kennen und setzen sich mit den Unterschieden zwischen Streit und Gewalt auseinander. Sie erfahren, was unter häuslicher Gewalt zu verstehen ist. Weiterhin erhalten sie Informationen darüber, wie und  wo es in belastenden Situationen Unterstützung gibt.
Die Methoden und die Durchführung werden mit den begleitenden pädagogischen Fachkräften bzw. Lehrkräften abgestimmt.

Dauer: Nach Absprache

Elterncafés zum Thema „Häusliche Gewalt und Kinder“ (E1)

Zielgruppe: Interessierte Eltern

Die Eltern erhalten Informationen darüber, wie sich häusliche Gewalt auf Kinder auswirkt. Es wird darüber gesprochen, wie beim Miterleben von häuslicher Gewalt in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis gehandelt werden kann. Gemeinsam werden gewaltpräventive Anregungen für den Erziehungsalltag diskutiert. Weiterhin werden Einrichtungen des Berliner Hilfesystems vorgestellt.

Dauer: 1 ½ - 2 Stunden


Elternabende „Gewalt kriegt die rote Karte“ (E2)

Zielgruppe: Eltern, deren Kinder an den Kinderworkshops teilnehmen

Die Eltern erhalten Informationen zum Thema „Kinder und häusliche Gewalt“. Es wird über die Inhalte und Abläufe der Kinderworkshops berichtet und zu Diskussionen und Fragen eingeladen. Darüber hinaus werden Einrichtungen des Berliner Hilfesystems vorgestellt.

Dauer: 1 - 1 ½  Stunden

Fortbildung „Darüber spricht man nicht? Sicherung des Kindeswohls bei häuslicher Gewalt und bei familiärer Suchtproblematik“ (P1)

Zielgruppe: Lehrkräfte, Erzieher/-innen und/oder Sozialpädagog(inn)en, die in ihrer Schule für den Bereich Kinderschutz Ansprechperson sein wollen

In dieser Fortbildung wird Grundlagenwissen zu häuslicher Gewalt und familiärer Suchtproblematik vermittelt.

Bei der Auseinandersetzung mit Kindeswohlgefährdungen stehen folgende Themen im Fokus:

  • Gefährdungseinschätzung
  • Rechtliche Grundlagen
  • Gesprächsführungstechniken
  • Unterstützung betroffener Schüler/-innen im Schulalltag
  • Didaktische Impulse für die Präventionsarbeit mit Kindern
  • Das Berliner Hilfesystem und Möglichkeiten der Kooperation

Die Fortbildung ermöglicht die Ernennung einer Ansprechperson für das Thema Kinderschutz. Laut Handlungsleitfaden „Bildung für Berlin - Zusammenarbeit zwischen Schulen und bezirklichem Jugendamt“ ist dazu jede Schule verpflichtet. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte werden mit den seit Juni 2009 berlinweit verbindlichen Vorgaben vertraut gemacht.

Dieses Angebot wird in Kooperation mit Lehrkräften der schulischen Suchtprophylaxe durchgeführt.

Dauer: 15-20 Stunden, verteilt auf mehrere Tage bzw. Nachmittage


Studientag „Häusliche Gewalt und Kinderschutz“ (P2)

Zielgruppe: Alle Mitarbeiter/-innen einer Grund-/Förderschule

In diesem Studientag wird Grundlagenwissen zum Thema häusliche Gewalt und Kinderschutz vermittelt. Anhand von praxisorientierten Fallbeispielen werden in Kleingruppen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dies soll die Teilnehmenden im sicheren und kompetenten Umgang mit Fällen (vermuteter) häuslicher Gewalt unterstützen.

Darüber hinaus wird der seit Juni 2009 für alle Berliner Schulen verbindliche Handlungsleitfaden „Bildung für Berlin - Zusammenarbeit zwischen Schulen und bezirklichem Jugendamt im Kinderschutz“ in seinen wichtigsten Aspekten vorgestellt. Anhand einer praktischen Übung kommt der Handlungsleitfaden zum Einsatz.

Dabei werden folgende Fragen diskutiert:

  • Wann sollte dem Jugendamt eine (vermutete) Kindeswohlgefährdung gemeldet werden?
  • In welcher Form sollte die Meldung erfolgen?

Zum Studientag werden immer ein bis zwei Mitarbeiter/-innen des zuständigen Jugendamtes eingeladen. Sie erläutern dessen Vorgehensweise in Fällen häuslicher Gewalt und stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Dauer: 6 Stunden


Studientag „Kinder und häusliche Gewalt“ (P3)

Zielgruppe: Alle Mitarbeiter/-innen einer Grund-/Förderschule

Im Rahmen dieses Studientages wird Grundlagenwissen zum Thema Kinder und häusliche Gewalt vermittelt. Anhand von praxisorientierten Fallbeispielen werden in Kleingruppen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dies soll die Teilnehmenden im sicheren und kompetenten Umgang mit Fällen (vermuteter) häuslicher Gewalt unterstützen.

Zum Studientag werden immer ein bis zwei Mitarbeiter/-innen des zuständigen Jugendamtes eingeladen. Sie erläutern dessen Vorgehensweise in Fällen häuslicher Gewalt und stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Dauer: 3 Stunden


Coaching (P4)

Zielgruppe: Grundschulen in Berlin

Das Angebot des Coaching zum Thema Kinderschutz bietet Schulen die Möglichkeit, sich - bei Bedarf - beim Prozess der Implementierung geregelter Abläufe in Kinderschutzfällen begleiten und unterstützen zu lassen.

Die Ziele und Inhalte der Sitzungen werden zu Beginn vereinbart und richten sich nach den Anliegen der jeweiligen Teilnehmer/-innen.

Mögliche Themen können sein:

  • Welche Abläufe und Handlungsweisen gibt es an der Schule zum Thema Kinderschutz?
  • Welche Verantwortung trägt Schule, welche Verantwortung tragen andere Organisationen bzw. Ämter?
  • Klärung von Schnittstellen zwischen Schule und Jugendamt bzw. Schule und externen Kooperationspartnern
  • Reflexion der Anforderungen an die Ansprechpartner/-innen für Kinderschutz

Dauer: 2 - 3 Zeitstunden zweimal pro Schule

Die Angebote der BIG Prävention richten sich an drei Zielgruppen:

Darüber hinaus verleihen wir die Ausstellung ECHT Fair!

Mehr zu unseren Angeboten im Einzelnen finden Sie im Menü rechts. Bitte beachten Sie auch unsere Empfehlungen dazu, wie die Module am wirkungsvollsten kombiniert werden können.

(2011/04) Die Fortbildung „Darüber spricht man nicht? Sicherung des Kindeswohls bei häuslicher Gewalt und familiärer Suchtproblematik“ in Berlin Kreuzberg neigt sich dem Ende zu. Damit wurde der erste Durchlauf einer in Kooperation von BIG Prävention (Federführung) und der schulischen Suchtprophylaxe neu konzipierten Fortbildung erfolgreich abgeschlossen.

Die Fortbildung macht Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte mit den seit Juni 2009 berlinweit verbindlichen Vorgaben vertraut. Sie ermöglicht auch die Ernennung einer Ansprechperson für das Thema Kinderschutz, wozu laut Handlungsleitfaden „Bildung für Berlin - Zusammenarbeit zwischen Schulen und bezirklichem Jugendamt“ jede Schule verpflichtet ist. In der Fortbildung wird unter anderem am Beispiel von häuslicher Gewalt und familiärer Suchtproblematik thematisiert, wie in einem Kinderschutzfall vorzugehen ist. Themen der Fortbildung sind:

  • Grundlagenwissen zu häuslicher Gewalt und familiärer Suchtproblematik
  • Gefährdungseinschätzung
  • Rechtliche Grundlagen
  • Gesprächsführungstechniken
  • Unterstützung betroffener Schüler/-innen im Schulalltag
  • Didaktische Impulse für die Präventionsarbeit mit Kindern
  • Das Berliner Hilfesystem und Möglichkeiten der Kooperation

Insgesamt haben in Berlin Kreuzberg 26 Lehrer/-innen, Erzieher/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen teilgenommen. „Darüber spricht man nicht? Sicherung des Kindeswohls bei häuslicher Gewalt und familiärer Suchtproblematik“ wird aktuell in Berlin Lichtenberg durchgeführt. Die nächsten Bezirke, in denen die Fortbildung durchgeführt werden soll, werden voraussichtlich Reinickendorf und Mitte sein.
Teilnehmen können jeweils zwei bis drei Lehrkräfte oder alternativ ein bis zwei Lehrkräfte und ein/-e Erzieher/-in / Sozialpädagoge/-in pro Grundschule des jeweiligen Bezirkes, in dem die Fortbildung stattfindet.

(2011/04) BIG Prävention bietet im Rahmen der Arbeit mit Eltern von Grundschulkindern neben regulären und kontinuierlich durchgeführten Elternabenden zum Thema ‚Kinder und häusliche Gewalt‘ auch so genannte Elterncafés an.

Bei einem Elterncafé handelt es sich um ein offenes Angebot, das sich an alle interessierten Eltern richtet. Dieses Angebot erfährt inzwischen häufige Nachfrage, sowohl von Seiten der Schulen als auch von den Eltern selbst, die mehr über die Problematik erfahren möchten. Das Elterncafé bietet die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre Grundlagenwissen zu vermitteln, über Möglichkeiten der Prävention von häuslicher Gewalt im eigenen Alltag zu diskutieren und die Berliner Hilfeeinrichtungen vorzustellen.

(2011/04) ECHT FAIR! - die interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche zur Prävention (häuslicher) Gewalt war Anfang 2011 das erste Mal außerhalb Deutschlands zu sehen. Sie ist in Wien sehr gut von den Besucher/- innen und von der Öffentlichkeit angenommen worden und war an allen Tagen ausgebucht.

Etwa 750 Schüler/-innen haben sich mit ihren Lehrer/-innen die Ausstellung angesehen. Die Rückmeldung aus Wien zeigten: Die Ausstellung ist inhaltlich sehr gut konzipiert und passt, ohne modifiziert werden zu müssen, nach Österreich. Momentan befindet sich ECHT FAIR! - die interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche zur Prävention (häuslicher) Gewalt – in Hessen.

Kontakt

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Bei Interesse an der Arbeit von BIG Prävention und mit Fragen wenden Sie sich bitte an:

BIG Prävention

Durlacher Str. 11 a
10715 Berlin

Tel: +49 (0)30 841 83 730
Fax: +49 (0)30 841 83 731

mail@big-praevention.de
www.big-praevention.de

Team

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Das Team der BIG Prävention besteht aus vier fest angestellten sowie freien Mitarbeiter/-innen.

Die festen Mitarbeiter/-innen sind:

Ute Paul

Jahrgang 1966
Dipl.-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin
Mediatorin (ASFH), Supervisorin

Oliver Hagemann

Jahrgang 1973
Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialpädagoge
Trainer für „Geschlechtssensible Pädagogik/Jungenarbeit“ und „Kinderrechte“

Seiten

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